Effizienzsteigerung im deutsch-niederländischen Luftraum
17.03.10
Eine neue Luftraumstruktur im deutsch-niederländischen Grenzgebiet ist am 11. März 2010 in Kraft getreten. Das als AMRUFRA bezeichnete Projekt werde laut Deutscher Flugsicherung (DFS) eine 15-prozentige Kapazitätssteigerung des Flugverkehrs im komplexen und stark frequentierten Luftraum zwischen Frankfurt und Amsterdam bringen. Betroffen ist der Amsterdamer Ostsektor, der Eurocontrol Ruhr Sektor, der von der Vier-Staaten-Zentrale in Maastricht kontrolliert wird, und einige Sektoren der Kontrollzentrale Langen bei Frankfurt am Main. Daraus ergibt sich die Projektbezeichnung AM-RU-FRA (Amsterdam-Ruhr-Frankfurt).
AMRUFRA ist das erste grenzüberschreitende Projekt, das unter dem Dach des funktionalen Luftraumblocks FABEC (Functional Airspace Block Europe Central) umgesetzt wurde. Im FABEC haben sich die sechs Staaten Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Niederlande und die Schweiz, deren Flugsicherungsorganisationen sowie die Eurocontrol-Vier-Staaten-Zentrale Maastricht zusammengeschlossen.
Die neue Luftraumstruktur soll einzelne Verkehrsströme entflechten und auf diese Weise die Kapazität in dem stark beflogenen Luftraum erhöhen.
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